Umzüge und neue Ausblicke
Umzüge ohne Ende - einen Umzug später behaupte ich: es reicht. Wieder an der Grenze zum Prenzlberg - das Leben in Mitte ist an jeder Stelle anders. Hier ist die Kneipengegend, gern wird Wein umsonst getrunken (das Prinzip heißt: Bezahlen soviel man will) oder schlechtes Essen zu sich genommen. Wer sich letzteres ersparen will, kann z.B. zum Thai-Ha in der Brunnenstraße gehen. Thailändischer Imbiss bester Qualität.
Ein Umzug heißt auch immer: ein neuer Ausblick. Der Blick aus dem Fenster heißt nicht mehr Alex und Berliner Dom, sondern Zionskirche. Dazu Kastaniengrün statt graue Platte. Statt dem nackten Koch eine halbnackte Blondine, die bevorzugt telefonierend auf dem Fenstersims hockt. Eine mit Diskokugel und Lavalampe ausgestattete Wohnung, in der der nicht mehr ganz so junge Bewohner tagsüber arbeitet. Einer der vielen Selbstständigen in Berlin-Mitte, zuhause arbeiten ist in. Wenn man im selben Zimmer noch die Diskokugel hängen hat, kann man auch gleich an derselben Stelle feiern. Da braucht man eigentlich nur noch zum Einkaufen das Haus verlassen.
Der Sommer in Berlin ist frisch derzeit. Da hilft nicht jammern, sondern wegfahren. Das Meer wartet.
Ein Umzug heißt auch immer: ein neuer Ausblick. Der Blick aus dem Fenster heißt nicht mehr Alex und Berliner Dom, sondern Zionskirche. Dazu Kastaniengrün statt graue Platte. Statt dem nackten Koch eine halbnackte Blondine, die bevorzugt telefonierend auf dem Fenstersims hockt. Eine mit Diskokugel und Lavalampe ausgestattete Wohnung, in der der nicht mehr ganz so junge Bewohner tagsüber arbeitet. Einer der vielen Selbstständigen in Berlin-Mitte, zuhause arbeiten ist in. Wenn man im selben Zimmer noch die Diskokugel hängen hat, kann man auch gleich an derselben Stelle feiern. Da braucht man eigentlich nur noch zum Einkaufen das Haus verlassen.
Der Sommer in Berlin ist frisch derzeit. Da hilft nicht jammern, sondern wegfahren. Das Meer wartet.
iolanda - 3. Aug, 14:29